Take care - Achtsamkeit in Corona Zeiten 1

„Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit.
Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es.“ 

(Tich Nhat Hanh)

Die Zeiten sind nicht leicht, denn unser Land, die ganze Welt steht Kopf und zittert vor einer Pandemie!

Wie sollen wir darüber denken? Und wie können wir uns schützen? Wusstest du, dass wir unser psychisches Immunsystem, das Schutzschild unserer Seele, vor allem mit Achtsamkeit schützen können?

Leid kann uns ganz plötzlich überraschen – so wie die Corona-Krise. Ganz unverhofft und schnell stand sie vor unser aller Tür. 

Entscheidend ist nun, dass du dir selbst kein zusätzliches Leid zufügst, sondern dir mit Achtsamkeit begegnest. Nimm die Situation an, akzeptiere die Umstände und versuche sie ganz unbefangen zu betrachten.

Unsere Gedanken beeinflussen den Zustand unseres Körpers und unser Handeln dadurch, dass sie mit Gefühlen oder Vorstellungen verknüpft sind. Dies geschieht durch Hormone und Neurotransmitter.

Für unsere ältere Hirnregion – man nennt sie das Reptiliengehirn – stellt jede negative Nachricht oder Emotion eine echte Bedrohung dar. Dieser Teil des Gehirns kann nicht unterscheiden, ob es sich um eine lebensbedrohliche Situation handelt. Reptilien reagieren mit Flucht, Kampf oder Verstecken durch Totstellen.

Bei all diesen Handlungen werden erhebliche Mengen an Stresshormonen frei gesetzt, die dafür sorgen, dass die Immunabwehr schwächer wird. Es entsteht gleichzeitig Angst, die das Reptil lähmt. Gleiches geschieht folglich mit uns, auch wenn wir keine Reptilien sind.

Je mehr wir nun versuchen, negative Dinge zu meiden, desto mehr blockieren wir unsere eigene Lebenskraft.

Je besser es uns gelingt, die Dinge positiv zu sehen, desto mehr angenehme Hormone wie Endorphine oder Oxytocin setzt unser Hormonsystem frei.

Deine Achtsamkeit kann – so wie eine Mutter ihr Kind – dein Gefühl im Arm halten und es beruhigen. Du kannst jedes negative Gefühl irgendwann mit einem Lächeln loslassen.

Welche Aktivitäten dir helfen können

  1. Natürlich die Meditation und unsere Atmung. Unsere Atmung hilft uns eine Verbindung mit unseren Gefühlen herzustellen und das können wir nur mit viel Ruhe. Unser Immunsystem sehnt sich übrigens immer nach Ruhe. Also gönne deinem Körper und deinem Geist viel davon! So kann es uns voll und ganz unterstützen, wenn wir es brauchen.
  2. Triff für dich eine Entscheidung: Angst oder Liebe?Mein derzeitiges Motto ist: Mit Liebe und Leichtigkeit durch die Krise. Immer, wenn ich drohe in eine Art Angst zu verfallen, führe ich mir meine Intention wieder vor Augen. Natürlich hat die Angst einen guten Grund da zu sein, aber man kann sie mit Liebe umarmen. Sieh auch die positiven „Nebenwirkungen“, die das Virus mit sich bringt. Die Natur erholt sich, die Erde kann wieder durchatmen, das Leben entschleunigt sich. Hat das nicht auch etwas Wunderbares?

     

  3. Werde dir bewusst, dass du nicht alleine bist. Jeder Mensch auf diesem Planeten durchlebt momentan ein großes Wechselbad der Gefühle. Teile deine Gefühle und Gedanken mit anderen Menschen.
  4. Kuschel viel mit deinem Tier, denn körperliche Nähe unterstützt das Immunsystem.
  5. Ausreichend Schlaf ist wichtig, denn Schlaf ist die Basis eines stabilen Immunsystems.
  6. Mentales Kraftfutter! Lies motivierende Bücher, schau lustige Filme, lass dich inspirieren, werde kreativ. All das wird dich stärken!
  7. „Waldbaden“ (aus dem japanischen: Shinrin-yoku). Es stärkt dein Wohlbefinden und somit dein Immunsystem. Übrigens vermuten Forscher, dass Pflanzenstoffe unsere Immunzellen anheizen. Also geh viel raus und umarme auch mal einen Baum. Das ist noch nicht verboten!

Wie meisterst du die Corona-Situation? Hast du noch weitere Tipps? Schreibe sie mir.

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👉  „Mit Haustieren die Coronakrise meistern“

Wir unterstützen uns dort gegenseitig und posten informatives, hilfreiches, erbauliches.

Ich wünsche dir und deinem tierischen Freund, dass ihr achtsam und gesund bleibt!

Herzliche Grüße

Pia

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