Die meisten Tiere waren gesund, bevor sie krank wurden! 1

Die meisten Tiere waren erst mal gesund, bevor sie erkrankten.

Irritiert dich diese simple Feststellung?
Es stimmt aber: Die meisten kranken Tiere waren nicht immer krank, sondern erst gesund. Und dann wurden sie (irgendwann) krank.

Auch wenn es seltsam klingt, kaum jemand kommt bereits krank zur Welt! Auch bei Tieren ist das eher die Ausnahme. Erbliche Vorbelastungen sind seltener anzutreffen, als wir denken, vor allem bei Stoffwechselstörungen.

Bei den allermeisten chronischen Erkrankungen sind die Ursachen wissenschaftlich unbekannt. Idiopathisch, nennen Ärzte diese Erkrankungen!

Wenn wir aber nicht wissen, warum unser Tier krank wird, was die Ursachen sind, wie können wir das Tier dann gesund halten? Hier ist der Anfang unserer großen Verwirrung und Unsicherheit. An dieser Stelle geben wir die Verantwortung dann an andere ab, an so genannte Experten, die studiert oder zumindest gelernt haben, wie man kranke Tiere gesund macht. Oder wie man sie gesund hält, so denken wir jedenfalls.

Aber wird ein Tier denn wirklich ohne Grund einfach so chronisch krank?

Viele meiner Kunden haben mir berichtet, dass die Erkrankung ihres Tieres erst leicht begann, und dann trotz medizinischer Behandlung, leider nicht besser wurde. Sondern im Gegenteil, immer schlechter. Diverse Behandlungen wurden ausprobiert, aber ohne Erfolg. Was können sie denn jetzt noch tun? Je nach Zustand des Tieres eine furchtbare Situation, die hilflos und ohnmächtig macht.

Gehen wir nochmal einen Schritt zurück-

Was passiert denn, bevor ein gesundes  Tier ernsthaft erkrankt?

War das Tier vor seiner ernsthaften Erkrankung vielleicht auch schon nicht mehr so gesund? Wurde über verschiedene Symptome hinweg geschaut oder versucht, Symptome zu unterdrücken?

  • Hat sich die Katze gejuckt und wir haben gedacht, wir geben ihr mal vorsichtshalber ein Flohmittel?
  • Hatte der Hund Durchfall und wurde sofort auf Würmer oder Infektion behandelt?
  • Haben wir das juckende Ohr unseres Hundes auf die anatomisch bedingte schlechte Durchlüftung der Schlappohren geschoben und immer nur klaglos sauber gemacht?

Leichte Erkrankungen sind häufig erste Anzeichen für ein zugrunde liegendes Problem. Für ein Schwinden der Gesundheit. Die Anzeichen werden von vielen Menschen fehlgedeutet und es wird ausschließlich das Symptom behandelt. Man versucht, die Krankheit an der Stelle zu tilgen wo sie aufgetreten ist. Der Zweck heiligt die Mittel. Der Durchfall soll sofort aufhören. Das Kratzen sofort nachlassen. Der Mensch möchte sein Tier nicht leiden sehen.

Doch nun wird häufig mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Anfängliche Symptome einer Entgiftung (nichts anderes sind meist z.B. Juckreiz und Ohrentzündungen) werden mit chemischen Mitteln bekämpft und oft gibt es auch zunächst eine deutliche Verbesserung, die mit Gesundheit aber nichts zu tun hat. Menschen, denen dies bewusst ist, können für ihre Tiere jetzt noch das Ruder „herumreißen“ in Richtung echte Gesundheit. Mit sanften Mitteln können Entgiftungsprozesse unterstützt werden und die Ausleitungsorgane gestärkt werden. Dann kann das Immunsystem wieder erstarken und die Stoffwechselprozesse sich wieder ausbalancieren. So können übrigens auch Allergien oft noch ausgeheilt werden.

Menschen mit diesem Wissen können oft sogar chronisch kranke Tiere wieder gesund bekommen, so dass sie noch lange leben.

Tiergesundheit ist nicht nur abhängig von Haltung und Fütterung. Sondern auch vom Vermeiden von Krankheitsursachen.

Heute müssen Tierbesitzers mehr wissen als früher, damit ihr Tier gesund bleiben kann. Früher war es so gesehen einfacher, da Menschen für ihr Tier generell eher zu wenig taten als zuviel. Zum Nichtstun braucht es nicht so viel wissen, wie zum Unterlassen gut gemeinter aber gesundheitsschädigender Maßnahmen. Wir bekommen heute, seit die Tierindustrie boomte, sehr viele Angebote für unser Tier, von denen das Tier die wenigsten benötigt. Doch wie trennt man die Spreu vom Weizen? Durch Wissen!

Mein Tipp: Gib nicht die Verantwortung für Gesundheit deines Tieres an andere ab, sondern eigne dir selbst neutrales Wissen an. Vielleicht sogar „altes Wissen“, denn viel Wissen über Krankheit ist ja bereits in unserer Menschheitsgeschichte errungen worden! Es wurde nur überlagert von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, Methoden und Mitteln.

👉 Mach dir dein eigenes Bild und erweitere deinen Horizont!

Onlinekurs „Natürliche Gesundheit für Hund und Katze

Wie du deinem Hund und deiner Katze dabei hilfst, wirklich gesund zu bleiben.
++ Ein 10-Wochen Online-Kurs für Tierhalter ++

        <<< zurück zur Übersicht <<<