Vor zwei Jahren stieg ich zum ersten Mal etwas tiefer in die Rauhnächte ein. Kurz vorher war ich mit meiner Familie an der Ostsee in Urlaub. Wir besuchten das Wikinger und Kelten Museum in Haithabu  und erfuhren spannende Sagen und Legenden über diese magische Zeit. Die ganze Familie war begeistert. Zuhause haben wir dann während der Rauhnächte mit dem Räuchern begonnen. Wir zogen täglich eine Karte zum jeweiligen Thema der Rauhnacht und/oder zum damit verbundenen Monat des Jahres und notierten alle unsere Träume, Begegnungen und die besonderen Ereignisse des Tages. Wir formulierten Fragen, die uns beschäftigten und auf die jeder für sich Antworten suchte. Wir glauben alle an unterschiedliche Kräfte und jeder bat für sich, diese um Hilfe und Unterstützung, ich bat z.B. Engel um Unterstützung, Klarheit zu finden. Ich habe beim Orakeln, Fragen und Beobachten meinen eigenen Leitfaden für das kommende Jahr erstellt. Vieles, das ich in den Rauhnächten notierte, ergab im Laufe des Jahres plötzlich Sinn. Das wertvollste an dieser Erfahrung war für mich, dies gemeinsam mit nahestehenden Menschen zu erleben. Jeder für sich, jeder etwas unterschiedlich, aber doch gemeinsam.
– Susanne –