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Shila – eine Katze am Anfang ihres letzten Weges

Shila – eine Katze am Anfang ihres letzten Weges

Shila ist eine 12-jährige Katzendame, die von ihrer jetzigen Besitzerin Beatrix als Kitten in Spanien gefunden wurde.

Anlass der Tierkommunikation:
Beatrix wünscht sich für ihre Katze Shila den Weg der natürlichen Sterbebegleitung und bittet Tierkommunikatorin Monika Schichtel um Unterstützung. Beatrix hat aktuell den Eindruck, dass es nicht mehr lange dauern könnte und sie ihre Shila loslassen muss. Sie ist diesbezüglich sehr nervös und hat Angst, dass es morgen schon zu spät für ein Gespräch mit Shila sein könnte. Sie möchte nämlich mithilfe der Tierkommunikation noch einige für sie wichtige Fragen in Bezug auf Shilas letztem Weg klären lassen.

Gespräch mit Shila:
Shila ist direkt da, als ich sie rufe. Sie kommt bis zu mir gelaufen. Ihr Schritt wirkt trotz ihres Alters noch sehr erhaben und leichtfüßig auf mich. Als Shila bei mir ankommt, streicht sie mir mit hocherhobenem Schwanz um meine Beine. Dabei werde ich miauend begrüßt.

Mein erster Eindruck:
Shila ist eine sanfte, in sich ruhende Katzendame. Ihr Körper ist aktuell umgeben von einem warmen goldgelben Strahlen. Shila strahlt eine große Ruhe und Gelassenheit aus – eine wirklich alte und weise Seele und ihrem Frauchen sehr zugewandt. Shila genießt die gemeinsame Zeit, besonders die intensiven Kuschelmomente sind für sie sehr wichtig. Sie liebt den engen Körperkontakt.

Wie geht es dir, Shila?
„Mir geht es gut. Danke deiner Nachfrage. Ich spüre nur Ruhe und Frieden in mir. Es ist so schön, wenn man diese innere Ruhe hat. Es tut so gut.“

Shila, wäre es in Ordnung für dich, wenn ich mich einmal in deinen Körper einfühlen würde?
„Aber gerne doch. Mach ruhig.“

Bodyscan: Shilas Körper selbst fühlt sich für mich angenehm schwer an und ist auf der irdischen Ebene noch sehr präsent. Ihre Seele erscheint mir dennoch schon einmal zu testen, wie es ist, wenn man seinen Körper verlässt. Sie fühlt sich leicht an.

  • Ich bekomme ein leichtes Ziehen (eine Art Kopfschmerz) im Bereich des Hinterkopfes, das sich in Richtung Stirn zieht.
  • Im Bereich ihres linken Auges, vor allem im inneren Winkel und in der Augenhöhle, fühle ich einen stetigen Druck und ein Pochen.
  • Ihre Atmung erscheint mir ruhig mit kurzen Einatmern und längeren Ausatmern.
  • Ich bekomme ein flaues Magengefühl angezeigt, das sich die Speiseröhre hochzieht (eine Übelkeit, die von Medikamenten kommen könnte).
  • Leichter Druck im Bereich der Leber und der Nieren.
  • Der Darmbereich fühlt sich empfindlich an. Ich bekomme viel Luft und Gekluckere angezeigt.
  • Verspannungen im Bereich der Hüfte und des Kreuzbeins. Ihre Wirbelsäule schwingt in Höhe der Lendenwirbelsäule nicht mehr richtig.

Hast du denn aktuell Schmerzen?
„Nichts, mit dem ich mich nicht arrangieren könnte. Ich kann damit umgehen. Alles ist gut so, wie es ist. So ist nun eben der Lauf der Dinge. Mein Körper stellt nach und nach seine Funktionen ein, damit ich eines Tages wieder frei wie ein Vogel sein kann. Es gehört zum Leben dazu. Wir alle müssen irgendwann unseren Körper verlassen.“

Was kann Beatrix für dich tun? Brauchst du Schmerzmittel?
„Also Medikamente brauche ich keine weiteren im Moment. Ich möchte bewusst diesen Weg beschreiten. Ich kann damit umgehen.“

„Es ist eine Sache zwischen Beatrix und mir. Ich möchte, dass Beatrix lernt, sich fallen zu lassen. Denn nur wer Vertrauen in den freien Fall hat, wird aufgefangen werden und wie ein Vogel fliegen können.“

Also meinst du, dass Beatrix dir und deinem Weg vertrauen soll?„Ja genau das meine ich damit. Vertrauen und Herz sind so immens wichtig für sie. Beatrix darf sich darauf verlassen. Es kann so einfach sein. Sie macht es sich meist unnötig schwer. Sie darf ihren Verstand zur Ruhe bringen und ins Fühlen kommen.“

„Ich habe Vertrauen in den Prozess und in meine Beatrix. Sie soll an sich glauben und alles fließen lassen. Es fehlt ihr noch die Leichtigkeit dazu. Es wichtig, im Hier und Jetzt zu sein. Jeden Tag, der uns bleibt, zu genießen und nicht auf den Abschied zu warten. Sie soll zusammen mit mir unsere Zeit feiern wie ein Fest.“

Was brauchst du, damit du dich wohler zu Hause fühlst?
„Ich brauche Ruhe und Zeit für mich. Ich würde mich gerne mal zurückziehen können und alleine sein. Im Haus ist es mir manchmal einfach zu laut. Es tut mir in den Ohren weh, denn meine Sinne sind aktuell sehr empfindlich. Deswegen bin ich auch oft draußen.“

„Eine Höhle, in die ich mich vollkommen reinkuscheln und verstecken könnte, wäre schön. Sie sollte einen Blick in die Natur haben. Du musst wissen, ich liebe die Natur sehr. Es zieht mich immer magisch nach draußen. Die Energien dort sind so wunderbar und nährend.“

„In meinem Höhlenzimmer fände ich leise Musik mit Naturgeräuschen sehr schön: Ich liebe den Wind, wenn er in den Blättern raschelt. Vogelgezwitscher und Bachrauschen sind so schön beruhigend. Und nachts würde ich mich über den Sternenhimmel und blaues Licht freuen.“

Möchtest du gerne an einem bestimmten Ort von dieser Welt gehen?
„Ja, das würde ich wirklich sehr gerne. Ich möchte in die Natur, um mich von meinem Körper lösen zu können. Denn dort fällt es mir leichter, mich fallen zu lassen als im Haus. Ich kann mich in der Natur einfach allem hingeben und loslassen. Die Energien dort fühlen sich so wunderbar an. Ich möchte wie ein Schmetterling, der seinen Kokon verlässt, gehen dürfen.“

Zuerst bekomme ich das Gefühl, dass dieser Ort nicht im Garten liegt. Shila geht am Ende des Gartens durch Büsche in die freie Natur. Ich bekomme Bilder von hohem Gras. Es gibt dort in der Nähe gestapeltes Brennholz. Dann zeigt Shila mir einen großen alten Baum (Eiche). Er hat einen sehr dicken Stamm und eine große ausladende Krone. Unter seinem Schutz liegt Shila gerne im Gras. Das Licht schimmert durch die Äste und sie lässt die Sonnenstrahlen auf ihrem Körper tanzen. Shila liebt die Sonne und deren Wärme sehr.

„Das Licht, dass durch die Blätter scheint, wird mir meinen Weg nach oben zeigen, wenn es soweit ist.“

„Dieser Baum spricht immer so wahre und schöne Worte zu mir. Ich mag seine Nähe. Er bringt mich stets in meine Mitte und in meinen Fokus. Die Vögel singen in seinen Ästen schöne Lieder, die mich träumen lassen. Dabei vergesse ich sogar vollkommen, dass ich früher gerne mal einen leckeren Vogel gefangen hab.“

Kannst du Beatrix helfen, euren Abschied leichter zu nehmen?„Abschied? Welcher Abschied und was ist Abschied? Ich bin und werde immer bei ihr sein. Kannst du ihr die folgenden Worte ausrichten?“ Gerne doch.

„Ich bin der Wind, der sanft um ihre Nase weht. Ich bin der Sonnenstrahl, der sie im Gesicht kitzelt. Ich bin die Feder, die vor ihr vom Himmel fällt. Ich bin der hellste Stern am Firmament, den sie nur erblicken kann. Ich bin das Gluckern des Baches, an dem sie so gerne ist. Ich bin ein Teil des Gewitters und des Regens, an dessen Ende ein wundervoller Regenbogen entsteht. Und dort am Ende des Regenbogens werden wir uns irgendwann wiedersehen. Es wird niemals ein Abschied sein – wir sind immer vereint.“

Welch wundervolle und weise Worte liebe Shila. Damit hast du vollkommen recht. Wir verlieren uns nie, wenn wir vertrauen. Wir sind immer verbunden. Ich denke, deine Worte werden deinem Frauchen sicherlich helfen.

Wie es weiterging nach der Tierkommunikation:

Beatrix und ich telefonieren noch am selben Abend sehr lange über Shilas Befinden und ihre Wünsche. Beatrix ist sehr erleichtert, dass ihre Shila es aktuell noch nicht so eilig hat unsere Welt zu verlassen. Es nimmt ihr sehr viel Druck. Beatrix verspricht ihrer Shila, sich sofort um die gewünschte Zimmereinrichtung zu kümmern. Sie ist sehr angetan von dem Ort, an dem Shila gerne ihren Körper verlassen möchte. Kann zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht richtig einordnen, wo dieser genau sein soll. Denn Bäume dieser Art gäbe es direkt hinter dem Garten viele.

Am nächsten Morgen bekomme ich bereits das erste Feedback von Beatrix. Ihre Shila hat ihr noch am selben Abend den Baum – es ist wirklich eine Eiche – von selbst gezeigt. Die beiden haben es sich am Stamm der alten Eiche gemütlich gemacht. Sie lauschen zusammen den Naturgeräuschen und Beatrix war fasziniert von dem goldenen Licht, das durch die Blätter schien, genauso, wie es Shila beschrieben hat. Beatrix konnte so mit ihrer Shila sehr intensive und innige Momente erleben. Dafür ist sie mehr als dankbar.

Shila hat Beatrix am selben Abend der Tierkommunikation noch ein weiteres Geschenk bereitet. Sie hat wieder angefangen, ihr Trockenfutter zu fressen, das sie die ganze Zeit vorher verschmäht hatte.

Außerdem hat Beatrix zeitnah den Raum exakt nach Shilas Wünschen verändert und optimiert. Sie erzählt mir ein paar Tage später, dass Shila sich nun oft und gerne dorthin zurückzieht. Und als sie ihr das erste Mal die Naturgeräusche über die Lautsprecher laufen liess, hat Beatrix sofort gemerkt, dass dies in Shilas Sinn war.

Die liebe Shila lebt immer noch. Mittlerweile ist sie auf dem linken Auge erblindet, kommt aber gut damit klar. Beatrix hat gelernt, entspannter mit Shila umzugehen und auf ihre Intuition zu hören. Die beiden beschreiten seit der Tierkommunikation ihren letzten gemeinsamen Weg in gegenseitigem Vertrauen und genießen ihre Zeit mit vielen innigen Momenten, vor allem an der alten Eiche.


Tierkommunikatorin: Monika Schichtel