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Kann Oskar sich vorstellen, ein Schulhund zu sein?

Kann Oskar sich vorstellen, ein Schulhund zu sein?

Oskar ist ein 4 Jahre alter Labrador-Nova Scotia Duck Tollin-Retriever, der ein liebenswerter, freundlicher und aufgeschlossener Hund ist. Er ist sehr aktiv und unternehmungslustig und immer im Galopp flott und ausgedehnt unterwegs. Im Schritt unterwegs sein fällt ihm schwer – er liebt es, zu rennen und eigenständig zu sein. Er hat eine gute Hunde-Schule-Ausbildung bekommen und ist sehr lernbereit.

Anlass der Tierkommunikation:

Sein Frauchen ist stellvertretende Schulleitung einer IGS und schon öfters stand die Überlegung im Raum, Oskar auch mit zur Schule zu nehmen. Aufgrund von Oskars starkem Bewegungsdrang und seiner zeitweisen Unruhe ist die Entscheidung jedoch noch nicht gefallen oder der Versuch gewagt worden, ihn mitzunehmen.
Oskars Frauchen wendet sich schließlich an die Tierkommunikatorin Kerstin Lauterbach. Eine Tierkommunikation soll helfen, herauszufinden, ob er bereit ist und Lust hat, sein Frauchen in die Schule zu begleiten – denn immerhin wird er dort auch ruhig liegen müssen, sollte nicht aufstehen und nicht jeden, der das Büro betritt, überschwänglich begrüßen.

Tiergespräch mit Oskar (Kerstin Lauterbach)

Ich gehe an meinen Ort der Ruhe und Oskar kommt schon in flottem Tempo freudig auf mich zu und begrüßt mich wedelnd. Er fordert mich auf, sein Bällchen zu werfen, damit er hinterherrennen und es zu mir zurückbringen kann, damit ich es erneut werfe.

Er ist voller Energie und kann es kaum abwarten, wieder zu rennen und interessanten Gerüchen nachzugehen. Er kommt mir fröhlich und unbeschwert vor.

Wie geht es dir im Moment?

Ich habe ein tolles Frauchen. Sie braucht jetzt Unterstützung und ich versuche ihr zu helfen und für sie da zu sein (persönliche Anmerkung von mir: Oskars Frauchen hat sich von ihrem langjährigen Freund getrennt und lebt nun mit Oskar alleine in einem Neubau). Sie macht einen weiteren Schritt in ihrer Entwicklung und findet immer mehr zu sich. Es ist gut, dass sie jetzt für sich sorgt und in die Ruhe kommt.

Ich hake nach: Und wie geht es dir in dieser Situation, mein lieber Oskar?

Oskar meint: „oft mache ich mein Ding, will nicht zur Last fallen, dann hat Frauchen Zeit für sich.“

In dem Moment nehme ich ein ganz starkes Gefühl der Wärme und Liebe wahr.

Dann erkläre ich Oskar, was eine Schule ist und was sein Frauchen in der Schule macht. Anschließend frage ich Oskar, ob er sich vorstellen kann, mit seinem Frauchen in die Schule zu gehen.

Oskar überlegt und sieht mich dann an und antwortet: „Mein Frauchen hat eine sehr schöne Aufgabe. Sie lehrt auch fürs Leben. Ob ich mit ins Büro gehen will???? Fragt sich mich wirklich um meine Meinung???? Was iiich möchte???? Jaaaaaa! Oooooohhhh mein Frauchen.“

Oskar strahlt und freut sich riesig und hüpft vor mir auf und ab und dreht seine Runden.

Er freut sich und sagt: „Das ist bestimmt aufregend. Neugierig bin ich ja schon. Aber ich weiß nicht, ob ich das kann. Versuchen würde ich es schon gerne. Dann wäre ich noch mehr mit Frauchen zusammen und kann sie mit meiner Anwesenheit unterstützen. Dann wäre ich ein Bürohund und hätte eine Aufgabe.“

Ich bedanke mich bei Oskar für sein Vertrauen und verspreche ihm, seinem Frauchen alles auszurichten und verabschiede mich von ihm.

Wie es weiterging nach der Tierkommunikation

Ich habe Oskars Frauchen von dem Gespräch erzählt und sie hat ihn schon 2 Tage später mit in die Schule genommen. An diesem Tag war abzusehen, dass sie nur etwa 4 Stunden in der Schule sein würde und auch keinen Unterricht abhalten würde.

Gleich nachmittags habe ich Rückmeldung von ihr bekommen: Sie war überglücklich und wahnsinnig stolz auf Oskar. Er wäre, als ob er nie etwas anderes gemacht hätte, mitgefahren, ruhig ins Gebäude und über die Gänge gelaufen und hätte sich auf seine Decke in ihrem Lehrerzimmer abgelegt. Wenn Kollegen ins Büro gekommen sind, hat er nur aufgeschaut, gewedelt und sich wieder hingelegt. Er wäre nicht zu ihnen hingelaufen. Sie konnte auch das Büro verlassen und Oskar ist ruhig liegen geblieben und hätte gewartet.

Am nächsten Tag habe ich nochmals mit Oskar Kontakt aufgenommen, um zu erfahren, wie er den Tag in der Schule wahrgenommen hat. Ich habe ihn begrüßt und zunächst einmal erzählt, wie stolz sein Frauchen auf ihn sei und wie toll er sich an seinem ersten Schultag verhalten hat. Dass er alles ganz, ganz großartig bewältigt hat. Oskar freut sich riesig über das Lob und ist ganz stolz auf sich.

Ich sage ihm dann, dass es allerdings nicht möglich wäre, dass er jeden Tag mit zur Schule gehen könne. Oskar atmet tief ein und klingt erleichtert und meint, dass er das auch nicht möchte. Er ist zwar auch sehr stolz auf sein Frauchen, aber es wäre auch sehr anstrengend für ihn.

Das ist jetzt schon einige Wochen her und es hat sich eingependelt, dass Oskars Frauchen ihn einfach fragt, wenn der Schultag nicht so lange ist, ob Oskar heute gerne in die Schule mitgehen möchte.

Und obwohl Oskars Frauchen ihn dies mit ausgesprochenen Worten fragt und nicht telepathisch, versteht Oskar ihre Frage und darf entscheiden, ob er an diesem Tag mitgehen möchte oder lieber zu Hause auf sie wartet. Oskars Frauchen hat auch erzählt, dass die Stimmung im Kollegium sich um 180 Grad zum Positiven verändert hätte und die Atmosphäre viel ruhiger und freundlicher wäre, wenn Oskar dabei wäre.


Tierkommunikatorin: Kerstin Lauterbach