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Lilli und Eddie – Zwistigkeiten zweier Katzen

Lilli und Eddie – Zwistigkeiten zweier Katzen

Tierkommunikation mit der Katze Lilly 6 Jahre und Kater Eddie 4 Jahre, beide kastriert und seit dem Kittenalter bei Isabelle und ihrem Lebensgefährten.

Anlass der Tierkommunikation:

Lilly und Eddie zanken sich viel. Isabelle möchte wissen, wie sich die beiden bei ihr fühlen und ob sich die Ursache der ständigen Streitigkeiten finden und beseitigen lässt, damit ihr Katzenpaar wieder in Harmonie miteinander leben kann. Sie bittet daher die Tierkommunikatorin Heike Fraedrich-Reuber um Hilfe, die diese Erfolgsgeschichte aufgeschrieben hat.

Tiergespräch mit Katze Lilly:

Lilly kommt etwas verhalten auf mich zu. Als ich ihr mitteile, dass Isabelle mich schickt, taut sie sehr schnell auf.
Einem Impuls folgend, beginne ich zunächst ein Gespräch zu eher allgemeinen Themen. Lilly erscheint mir als eine liebe und vorsichtige Katze, die sehr achtsam mit sich ist. (fast schon ein wenig „etepetete“). Sie zeigt mir erst einmal die Wohnung, besonders den hellen, hochflorigen Teppich im Wohnzimmer, auf dem sie sich gerne und oft genüsslich räkelt. Sie ist ein richtiges „Prinzesschen“.

Wie geht es dir mit Kater Eddie?

Als ich sie dann auf Eddie anspreche, schlägt die Stimmung schlagartig um: sie wird richtig aufbrausend und beklagt sich heftig über Eddie:

“Er ist ein Flegel! Er respektiert meine Grenzen nicht. Ein „Nein“ versteht er nicht. Eigentlich möchte ich gar nicht mit ihm zanken, aber ich muss ihn in Schach halten, damit er nicht noch stärker wird und mich in die Ecke drängt.“

Ich spüre hier eine deutliche Eifersucht, die sich im weiteren Gespräch verstärkt:

Lilly gibt sich kompromisslos: „Ich war zuerst da und ich werde nicht klein beigeben.“

Kann Isabelle etwas tun, um dein Verhältnis zu Eddie zu verbessern?

Hier erhalte ich als Antwort von Lilly ein klares „Nein“.

Plötzlich erhalte ich eine kurze Sequenz, dass die beiden weniger zanken, wenn Isabelle nicht anwesend ist.

Welche Wünsche hast du denn an Eddie?

„ Er soll meine Signale erkennen. Er soll verstehen, wenn ich meine Ruhe haben will. Er soll mich mehr respektieren.“

Als ich sie schlussendlich frage, ob sie lieber ohne Eddie leben wolle, erhalte ich die verblüffende Antwort: „Eigentlich nicht… es wäre dann sehr langweilig.“

Ich verspreche Lilly, mit Eddie darüber zu sprechen und ihm ihre Wünsche zu vermitteln.

Nach diesem Gespräch lasse ich absichtlich einige Zeit verstreichen, um ganz offen und unbeeinflusst das Gespräch mit Eddie zu suchen

Tiergespräch mit Kater Eddie:

Eddie erscheint mir als ein lieber, sehr verspielter Kater, irgendwie noch nicht „fertig“.
Er erscheint mir ebenfalls sehr unsicher.

Wie geht es dir mit Katze Lilly?

Als ich ihn auf Lilly und ihre ständigen Streitereien anspreche, wirkt er total frustriert:

„Ich will nur mit Lilly spielen, aber sie lässt mich gar nicht an sich heran, fühlt sich ständig provoziert und geht auf Abwehr. Ich kann ihr nichts recht machen. Ich verstehe sie nicht.

Ich möchte so gerne wissen, wie ich es anstellen soll, aber es passt nie.“

Magst du Lilly?

Eddie teilt mir mit, dass er Lilly sehr mag und sogar bewundert. Aber ihre ständige Abwehr hat den Ton zwischen den beiden rauer und aggressiver werden lassen.

Was läuft bei euch schief aus deiner Sicht?

Eddie kann das nicht genau beschreiben.

Es scheint fast so, als ob die Katzen inzwischen auf eine negative Aktion des anderen warten, die wiederum eine negative Reaktion hervorruft.

Lillies Aussage, er verstehe ihre Sprache einfach nicht, wird nun verständlicher.

Tolpatschig, weil er es nicht besser weiß, tappt er in jedes Fettnäpfchen, das sie für ihn bereithält.

Ich erläutere Eddie Lillies Sichtweise und bitte ihn, künftig etwas zurückhaltender zu sein und auf ihre Signale zu achten, ihr auch mal den ersten Schritt auf ihn zu überlassen.

Gleichzeitig verspreche ich ihm auch, noch einmal mit Lilly zu sprechen, um ihr zu erklären, dass seine Annäherungsversuche nicht aus einer Angriffslust heraus entstehen.

Als ich mich erneut mit Lilly verbunden habe, konnte ich ihr Eddies Unbeholfenheit schildern und auch die Bitte an ihn, sich ihr gegenüber etwas mehr zurückzuhalten.

Lilly zeigte sich erfreut.

Interessanterweise empfanden die beiden Katzen ihre dauernden Streitereien als nicht wirklich bedrohlich, im Sinne von ewig auf der Hut vor dem anderen zu sein.

Wie es weiterging nach der Tierkommunikation

Im Telefonat mit Isabelle betätigte sie mir zuerst mit großer Verblüffung die Bilder aus Lillies „Wohnungsführung“. Der Teppich existiert genauso und Lilly liebt es, sich darauf zu aalen.

Isabelle und ihr Lebensgefährte hatten sich schon oft gefragt, ob Eddie die Katzensprache nicht richtig beherrsche. Eine Nachfrage beim Züchter, ob die Mutter evtl. sehr unerfahren war oder Eddie verstoßen habe, brachte allerdings kein Ergebnis. Ich empfahl Isabelle die Gabe von jeweils passenden Bachblüten für beide Katzen.

Kurze Zeit später:

Isabelle schrieb mir: „Liebe Heike, Seit ich weiß, dass beide den Dauerzwist als nicht so schlimm empfinden und wir wissen warum beide so handeln, können wir mit der Situation viel entspannter umgehen und wir haben den Eindruck, dass, vielleicht auch in Kombination mit den Bachblüten, die Streitereien der beiden schon kurz nach den Gesprächen nachgelassen haben.“


Tierkommunikatorin: Heike Fraedrich-Reuber